"...aber ohne Strohhalm, bitte!" #sponsored

Was haben wir uns gefreut, als uns David von HALM vor Kurzem angeschrieben hat.
Denn HALM stellt superschöne, schlichte Strohhalme aus bruchsicherem Glas her.
(Und wir wissen das so genau, weil Erdmuthe schonmal einen hat fallen lassen und er 
tatsächlich nicht zerbrochen ist!!! *freu*)
Denn was die meisten nicht wissen: weltweit werden TÄGLICH über 3 Millionen 
Trinkhalme weggeworfen!!!
Dies musste ich auch schmerzlich vor ein paar Tagen wieder feststellen, als ich mit ein paar
Freunden abends aus war. Wir haben immer wieder versucht, die Getränke "OHNE" zu bestellen.
Aber aufgrund der Gewohnheit wurden uns immer wieder Trinkhalme in die Gläser und 
Flaschen getan. Und das Allerschlimmste: Die meisten Menschen benutzen sie nicht einmal, sondern nehmen sie aus dem Getränk und schmeißen sie auf den Boden.
Ihr könnt Euch vorstellen, was in mir vorgegangen ist....
Daher sind wir froh und stolz euch hier die tollen GlastrinkHALMe etwas schmackhaft
machen zu können.

Die HALMe gibt es in verschiedenen Sets, in drei Längen, gebogen oder gerade.
Außerdem kommt eine Bürste dazu, um die HALMe auch innen sauber halten zu können, auch wenn diese in der Regel in der Spülmaschine im Besteckkasten komplett sauber werden.
Da diese aus Glas sind und somit durchsichtig, kann man auch immer gut kontrollieren, 
ob dies wirklich der Fall ist. Glas ist, wie auch Edelstahl, eines der 
saubersten Materialien, das sich mit am schnellsten säubern lässt und keine Stoffe (wie z.B. das krebserregende BPA) in die Nahrung oder Getränke abgibt.


by HALM


Wer die HALMe auch unterwegs sicher wissen will, kann noch eine der schicken 
Trinkhalm-Taschen dazu bestellen. Diese werden aus zertifizierter Bio-Baumwolle 
handgefertigt und sind bei 30 Grad waschbar.
Und natürlich sind sie, wie das komplette Sortiment bei HALM, zu 100% plastikfrei.

Was wir so gut finden?

- HALM verzichtet komplett auf Plastik (Ja, auch beim Versand!).
- Die HALMies sind nachhaltig und umweltschonend.
- Sie werden komplett in Deutschland produziert; haben also keine lange Anreise.
- Glas ist im Gegensatz zu Plastik geschmacksneutral und gibt keine unerwünschten Stoffe an die
  Getränke ab.
- Sie sind leicht zu reinigen und spülmaschinenfest.
- Wenn Gastronomen Interesse an HALM haben, können diese sogar KOSTENLOS 
   ein Probeset bestellen. 


by HALM

On top unterstützt die Firma sogar Organisationen, die sich für den Umweltschutz einsetzen, 
mit 50% ihrer Profite. Das hat doch mal einen großen Applaus verdient!


Unser Fazit:

Die GlasHALMe sind DIE Alternulltive zu den herkömmlichen aus Plastik.
Das Trinkgefühl ist wirklich großartig und mit den Taschen toll für unterwegs.

Wer jetzt neugierig geworden ist, kann ja mal bei HALM vorbei schauen.
Oder an unserem aktuellen #Gewinnspiel auf Facebook teilnehmen.
Viel Glück!



by Alternulltiv






Paperless Post

*scroll down for the english version*


Jetzt kommt bald wieder die Weihnachtszeit und somit schreiben und schicken ja auch einige auch gern mal die eine oder andere Postkarte.
Auch an die Geschenke kommen dann hier und da noch Kärtchen mit dran.
Da man die meistens nur einmal liest und danach direkt wegschmeisst, ist das natürlich unter
"Zero Waste"-Gesichtspunkten totale Verschwendung.
Aber ganz drauf verzichten möchte man dann vielleicht doch nicht.
Es gibt aber eine tolle Idee aus den USA.
Schaut doch mal bei Paperless Post vorbei.
Die haben wirklich die schönsten Karten, aber eben online.
Auch Einladungen kann man dort verfassen und verschicken.
Dabei auch gleich sehen, wer eine Zu- oder Absage zurücksendet.
Wir finden, dass das doch mal eine gute Alternulltiv zu den üblichen Karten ist.
Probiert es doch mal aus?!


Soon it will be Christmas time again and you´ll start writing season greeting card.
And you´ll tag cards to your presents for sure.
Most of  the time, you would just read it once before you´ll put it into your trash.
But you don´t wanna miss these cute cards.
But in the USA they´ve got a brilliant idea.
Have a look at Paperless Post.
They´ve got the cutest and most beautiful e-cards for any occasion.
Birthdays, baby showers, holidays...
And they´ve got invitations aswell combined to a great system where you already can see if 
people you invited will make it to your party or not.
We think, this is a great alternative to the common cards.
Try it?!


Erkältet?


Schaut euch unsere alternulltive Lösung bei leichten Erkältungen an :) Gute Besserung! Look at our zero waste solution for little colds and get better soon! :)


Warum die Biotonne so gut für die Umwelt ist

Was passiert eigentlich mit den Abfällen aus unserer Biotonne?! 
by Alternulltiv
Im April hatte ich das Glück eine Biogasanlage unter die 
Lupe zu nehmen. 
Genauer gesagt war ich auf der Vergärungsanlage in Uelzen.


Dort hat mir der nette Christoph alles ganz genau erklären und zeigen können. Und gestunken hat es dort so gut wie gar nicht.

Was die meisten Menschen nicht wissen ist, dass der anfallende Abfall in einem normalen Haushalt zu 2/3 aus Bioabfällen besteht. Wenn dieser anfängt zu gären, entsteht Methangas, welches dann 25-mal "schlimmer" ist, als CO2. Aus dem Methangas kann allerdings mit einer guten Anlagentechnik, neue Energie gewonnen werden. Das Gas, welches auf so einer Anlage entsteht, wird dann ins Gasversorgungsnetz mit eingespeist oder vor Ort in einem kleinen Kraftwerk (BHKW) für die Erzeugung von Strom und Wärme genutzt.

by Herhof

Aber fangen wir am Anfang an:
Was passiert als erstes, wenn der Biomüll auf so einer Anlage ankommt!?
Entweder wird der Abfall direkt aufbereitet, also von Stör- und Schadstoffen befreit, oder wie auf der Anlage in Uelzen und der Anlagentechnik von der Firma Herhof, in einer Halle vorgelagert und dann mit einem Radlader in eine Trockenvergärungsbox umgeladen. Eine solche Box könnt ihr euch wie eine riesige Garage für LKWs vorstellen: Sie ist in etwa 25-30m lang, 4-5m breit und 4-5m hoch. Während dem Beladen sieht das dann so aus (siehe Bild auf der linken Seite).

Sobald der Radlader die Box von hinten bis vorne vollgefüllt hat, wird sie mit einem großen Stahltor, welches mithilfe von Hydraulik automatisch in die Torzarge gefahren wird, gasdicht verschlossen. Das die Box gasdicht ist, ist wichtig, weil ab jetzt in der Box die Vergärung gestartet wird. Dafür wird ein Prozesswasser aus einem Speicher über ein Düsensystem an der Decke in die Boxen versprüht. Das Wasser sickert nun durch den Biomüll, wird in einem Sammelschacht aufgefangen und dem Prozesswasserspeicher wieder zugeführt. Das Prozesswasser bringt dem Bioabfall die wichtigen Mikroorganismen und Wärme für den Biogasprozess. Im Bioabfallhaufen entstehen so die richtigen Umgebungsbedingungen, sodass die „kleinen Helfer“, die Mikroorganismen die Energie aus den Apfel-, Kartoffel-, Brot-, Garten- und Rasenschnittresten in Methangas umwandeln. Eine Abfallcharge bleibt ca. für 3 Wochen in einer Fermenterbox. Das Methangas wird über Rohrleitungen zu einem Gasspeicher geführt und dort für die Verbrennung im kleinen Kraftwerk zwischengespeichert. Das Blockheizkraftwerk erzeugt Wärme für die Bioabfallbehandlungsanlage selbst, aber auch noch genug um die naheliegenden Betriebsgebäude und die Kläranlage zu versorgen. Gleichzeitig wird auch Strom erzeugt und in das Stromnetz eingespeist. Es können damit umgerechnet ca. 600 Haushalte für ein Jahr versorgt werden.
Nach den 3 Wochen wird der sogenannte „Gärrest“ wieder mit dem Radlader aus der Box entladen und dann anschließend über mehrere Wochen kompostiert und hygienisiert. Über eine abschließende Siebung werden noch die Störstoffe, wie Plastiktüten, entfernt.
Der entstandene Kompost kann dann sowohl für die Landwirtschaft, als auch für den privaten Gebrauch genutzt werden.
Durch so eine Bioabfallbehandlungsanlage gibt es die Möglichkeit auf einen Nährstoffkreislauf und eine Energiegewinnung. Landen die feuchten organischen Abfälle aus Küche und Garten in der Restmülltonne, kann in der Regel nur ein Teil der Energie zurückgewonnen werden, weil der Abfall oft nur verbrannt wird. Und Wasser nunmal schlecht brennt. Die Nährstoffe, die auf einer Bioabfallanlage über den Kompost, also dem natürlichen Dünger wieder in den Kreislauf zurückgebracht werden, sind mit ein Hauptgrund, warum wir zu Hause unseren Müll trennen.

Natürlich werden alle aussortierten, nicht-organischen Dinge aus dem Müll sortiert und fachgerecht entsorgt. Allerdings haben wir in Deutschland eines der besten Recyclingsysteme überhaupt und wenn man noch nicht komplett auf Verpackungsmüll verzichten kann ist es daher umso wichtiger, dass wir unseren Müll auch wirklich gut trennen.
Wenn man nämlich selber mal auf so einer Anlage war, zweifelt man leider nur noch sehr viel mehr an der Menschheit. Man macht sich kein Bild davon, was alles im Biomüll landet.
Ich habe wirklich zu oft mit dem Kopf schütteln müssen...
Aber seht selber:
by Alternulltiv


Ich konnte tatsächlich Dinge wie, Tüten, Dosen, einen Staubsaugerfuss, einen Fussball und eine Kaffeemaschine entdecken... Was soll man dazu noch sagen?!
Natürlich ist das ganz System viel komplexer und Christoph hat sich an dem Tag so unglaublich viel Zeit genommen und mir alles haargenau erklärt. Es war wirklich sehr spannend. Und ich möchte an dieser Stelle nochmals Danke sagen.
Ich hoffe, Ihr habt dennoch einen kleinen Eindruck bekommen können wie wichtig und gut es ist die Biotonne zu haben und zu nutzen.

Auch wenn wir auf unseren Workshops und Vorträgen immer wieder hören, dass einige Vermieter noch keine Biotonne für das Haus angeschafft haben. Aber: seit 2015 besteht eine Sortierpflicht und somit muss eine Biotonne vorhanden sein. Wer die immer noch nicht hat, sollte seinen Vermieter informieren und um eine Tonne bitten. (Hat bei uns auch funktioniert.) Außerdem ist ein gutes Argument, dass die grüne Biotonne rund 80% weniger kostet, als die graue Hausmülltonne.

Wichtig ist es dann noch zu wissen, was alles rein darf und was nicht… Infomieren könnt ihr euch dazu beim Entsorgungsbetrieb in eurer Region. Bei uns in Hamburg zum Beispiel auf der Webseite der StadtreinigungHamburg.

Hier ein Überblick:
Was darf alles in die Biotonne:

- Küchenabfälle, wie: Obst-, Gemüse- und Essensreste, Kaffeefilter und Kaffeesatz, Teebeutel und Teesatz, Milchprodukte (OHNE Verpackung), Brot, Brötchen, Eierschalen, kleine Mengen Kleintierstreu aus Holzspänen, Stroh und Heu

- Gartenabfälle, wie: Blumen, Blumenerde und Gartenabfälle jeglicher Art, Gras-, Strauch- und Baumschnitt, Laub, Wildkräuter, Pflanzenreste, Schnittblumen, Topfpflanzen mit Ballen

- Sonstiges: Haare, Federn, Sägespäne und kleine Mengen Zeitungspapier.

Was darf NICHT in die Biotonne:

- Müllbeutel und Plastiktüten
- Katzenstreu
- Kehricht und Staubsaugerbeutel
- Windeln
- Zigaretten und Asche
- Glas und Keramik
- Verpackungen
- Textilien
- Zeitschriften und Bücher
- Elektrogeräte
- Spielzeug

Außerdem sollte man auch keine "kompostierbaren" Kunststoffbeutel verwenden, denn diese verrotten leider nur schlecht bis gar nicht.
Besorgt Euch lieber die Papiertüten, sammelt Euren Abfall in einer Schale bevor er in die Tonne geht, oder bastelt euch doch mal kleine Mülltüten selber, falls Ihr nicht so viel Platz in der Küche habt?!

Solltet Ihr noch Fragen zu dem Thema haben, schreibt uns gern eine Email.
Wir freuen uns immer, von Euch zu lesen ;-)

Sollte Interesse an einer Besichtigung oder Fragen bestehen, kann man sich gerne beim Anlagenhersteller, der Herhof GmbH, oder beim Betreiber in Uelzen melden:

Herhof GmbH
Telefon: 06442 / 207 - 0
E-Mail: info@herhof.de
Webseite: www.herhof.com

Entsorgungszentrum Borg
Deponiestr. 10
29571 Rosche
Telefon: 0581/ 82 - 881
by Alternulltiv

DIY Pflanzenmilch

Leider gibt es oft keine Milchersatzvariante in der Glasflasche.
Dann muss man sie schnell selber machen. Und ich meine wirklich "schnell".
Denn selber Nuss- oder Pflanzenmilch herzustellen geht in Null Komma Nix.

Ihr könnt natürlich auch mit den Nüssen variieren oder auch etwas Agavendicksaft 
oder ähnliche Süsse hinzufügen, falls Ihr mögt.

Probiert´s mal aus.
Ganz einfach!





OS by OU

copyright OU

Immer wieder fragt man sich: "Was für Inhaltsstoffe sind eigentlich in meinen
Kosmetikprodukten und Reinigungsmitteln? Und, sind die eigentlich ungefährlich?"
Die Liste auf der Rückseite ist oft so lang und kein Mensch versteht auch nur ein Wort,
bzw. kennt auch nur eins der seltsamen `Hieroglyphen´.

Vieles davon ist auch noch giftig und leider weder gut für die Umwelt, noch für den Menschen.
Warum diese Produkte dann nicht mal original und einfach, aus nur wenigen
Ingrediens selber herstellen!?

Das geht? Klar! Dank Original Unverpackt und Milena aus Berlin.
Unterstützt das Crowdfunding, erhaltet tolle Dankeschöns und tut was Gutes.

Schaut doch mal rein.

hier geht´s lang


copyright OU


wunde.r.punkt



Dieses Jahr wurden wir eingeladen, bei der Kulturellen Landpartie - KLP - im Wendland mit einem Workshop und einem Vortrag mit dabei zu sein.

In Klein Witzeetze auf dem Gut von Jan und Kina finden seit Jahren unter dem Namen WunderPunkt Veranstaltungen statt, die etwas bewegen wollen.

Dieses Jahr war Alternulltiv (leider ohne Vanessa) mit dabei, als es um das Thema Konsum ging.
Ein Blick auf die Konsumgesellschaft und was alles damit zusammenhängt. Da kommt man natürlich schnell zum Thema Müll und Wegwerfgesellschaft und wir trafen mit dem Thema Zero Waste natürlich einen wunden Punkt.


Bild von Kina - wunde.r.punkt

Tatsächlich war ich überwältigt vom Interesse der Menschen dort. Ich hätte einen solchen Andrang nie erwartet!
Zum Workshop, der eigentlich für ca. 25 Leute ausgelegt ist, kamen fast doppelt so viele! Es waren so viele da, dass wir den Raum noch umstellen mussten, damit überhaupt alle reinpassten.
Zutaten hätte ich da natürlich nicht ausreichend mit.
Aber da alles auf Spendenbasis gehalten war, begnügten sich manche auch damit, einfach Rezepte aufzuschreiben anstatt alles mitzumischen.
Bei so einer bunten Runde gab es wunderbar viele Fragen, die die Teilnehmer sich auch zum Teil gegenseitig geantwortet konnten, was immer eine besondere Bereicherung ist, da ich natürlich auch nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen habe und mich immer über neuen Input zum Thema Müllvermeidung freue.

Bild von Kina - wunde.r.punkt

Eine ganz tolle Erfahrung machte ich auch am Abend bei unserem Vortrag zum Thema Zero Waste, wo tatsächlich die Scheune voll mit Leuten war.
Als ich zum Thema Recycling kam, meldete sich ein Herr zu Wort, der selbst schon in der Branche tätig gewesen ist und erzählte, dass zur Verbrennung des Verpackungsmülls (Gelber Sack) noch Rohöl hinzugefügt würde, da das Plastik sonst gar nicht gut genug brennt.
(Falls dieser Herr diesen Artikel liest, möge er bitte anfügen, was mir an weiteren Informationen auf dem Weg nach hause flöten gegangen ist :))
Und wieder gab es viele Fragen und Anregungen am Anschluss des Vortrages.
Zum Schluss bekamen wir (also ich - aber für Vanessa und mich) noch jeder 10 frische Hühnereier von den glücklichen Hühnern des Nachbarhofes und dessen Besitzerin geschenkt!


Bild von Kina - wunde.r.punkt

Für kulinarisches Wohl war übrigens bestens gesorgt, fällt mir bei den Eiern wieder ein.. Das hat zwar mit Zero Waste nicht unbedingt was zu tun, aber ich möchte an dieser Stelle doch auch noch die Köche und Bäcker des Hofes loben! Es war suuuuuper lecker :-P

Vielen Dank für die Einladung. Es war schön bei euch und ich hoffe, wir dürfen mal wieder Teil der KLP sein!

Für mehr Infos zu Klein Witzeetze 6, schaut mal hier: http://kw6.info/